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	<title>Fusion &#8211; GE/CON Kommunalberatung</title>
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		<title>„Neuberger zahlen für ihre Eigenständigkeit“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Erik Schmidtmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 14:14:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interkommunale Zusammenarbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Neuberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Neuberg – Vor dreieinhalb Jahren sagten 80 Prozent der Neuberger „Nein“ zur Fusion mit Erlensee. Nun könnte die Grundsteuer B in der Gemeinde auf 1000 Punkte angehoben werden. Hätte die Fusion etwas an der Entwicklung geändert? Eine Bestandsaufnahme. An ihrem Wunsch eigenständig zu bleiben ließen die Neuberger im November 2019 keinen Zweifel. Nach teils sehr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5962" class="elementor elementor-5962" data-elementor-post-type="post">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default"><span style="color: rgb(0, 0, 0); font-family: Arial, &quot;Helvetica Neue&quot;, Helvetica, sans-serif; font-size: 19px; font-style: italic; white-space-collapse: collapse;">Neuberg – Vor dreieinhalb Jahren sagten 80 Prozent der Neuberger „Nein“ zur Fusion mit Erlensee. Nun könnte die Grundsteuer B in der Gemeinde auf 1000 Punkte angehoben werden. Hätte die Fusion etwas an der Entwicklung geändert? Eine Bestandsaufnahme.</span></h2>				</div>
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									<div><div><p class="id-StoryElement-paragraph">An ihrem Wunsch eigenständig zu bleiben ließen die Neuberger im November 2019 keinen Zweifel. Nach teils sehr emotional geführten Diskussionen entschieden sich im Rahmen eines Bürgerentscheids 80 Prozent der Bürger gegen eine Fusion mit der Nachbarstadt Erlensee, die nach Plänen der Befürworter beide Kommunen für die Zukunft handlungsfähiger machen sollte.</p><p class="id-StoryElement-paragraph">Nein sagten freilich auch die Erlenseer, doch war die Abneigung dort nicht so vehement wie bei dem kleineren der beiden Nachbarn. Dreieinhalb Jahre später hat das Neuberger Gemeindeparlament gerade eine Erhöhung der Grundsteuer B auf den Weg gebracht, die es in sich hat. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, liegt der Hebesatz in zwei Jahren bei 1000 Prozentpunkten. Damit wäre Neuberg einsame Spitze im Main-Kinzig-Kreis. Für die Bürger hat das schmerzhafte Folgen: Für manche bedeutet dies eine Verdoppelung ihrer Abgaben. Einige stellen sich jetzt die Frage: Wäre es anders gekommen, hätten die Neuberger und freilich auch die Erlenseer das Fusionsangebot angenommen?</p><h2 class="id-StoryElement-crosshead">Vielleicht surft Neuberg vor der großen Welle</h2><p class="id-StoryElement-paragraph">Für Erik Schmidtmann, Autor der Machbarkeitsstudie, die damals von der Gemeinde Neuberg sowie der Stadt Erlensee in Auftrag gegeben worden war, sind Prognosen über die Entwicklung der Grundsteuer B generell schwierig. Niemand wisse, wie sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland entwickelten: „Möglich, dass Neuberg gerade vor der großen Welle surft und alle anderen Kommunen bei der Grundsteuer B demnächst auch nachziehen müssen“, sagt er.</p></div></div><div><p class="id-StoryElement-paragraph">Außer Frage steht für ihn allerdings, dass die Bürger in Neuberg gerade einen Preis für ihre Eigenständigkeit zahlen. „Es ist eigentlich genau das eingetreten, was wir prognostiziert haben“, meint der Experte. Die Gemeinde Neuberg habe schon damals Probleme gehabt, einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren. Und das in Zeiten, als die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen noch sehr gut gewesen seien. Deshalb habe der Vorschlag damals gelautet: Aus einer Position der Stärke heraus die Weichen für die Zukunft zu stellen. Dass die Gemeinde nun in Zeiten, die von hohen Energiepreisen, einer hohen Inflation und einer wirtschaftlichen Rezession geprägt seien, in die Bredouille gerate, sei abzusehen gewesen. „Für Kommunen bleibt da nur eine Stellschraube, an der sie drehen können: Das ist die Grundsteuer B“, sagt Schmidtmann.</p><p class="id-StoryElement-paragraph">An der strategischen Ausrichtung habe sich in Neuberg seitdem nichts geändert, meint der Experte, und das sei auch so zu erwarten gewesen, weil kleine Kommunen generell Schwierigkeiten hätten, gestaltungsfähig zu bleiben. Um aus eigenen Mitteln Gemeindeentwicklung zu betreiben, fehle es an finanzieller Kraft. Schmidtmann ist sich sicher: Die Einsparpotenziale einer Fusion mit Erlensee wären größer gewesen als die Summe, die jetzt durch die Erhöhung der Grundsteuer B erwirtschaftet werden müsse.</p><p class="id-StoryElement-paragraph">Die Gemeinde Neuberg geht nach aktuellem Stand davon aus, dass eine Erhöhung der Grundsteuer B um 150 Punkte wie sie im ersten Schritt vorgesehen ist, rund 300 000 Euro mehr jährlich in den städtischen Haushalt spülen wird. Laut Beschluss der Gemeindevertretung wird es die erste Erhöhung um 150 Punkte im bereits laufenden Haushaltsjahr geben, die nächste ist für 2024 vorgesehen. Und die dritte kommt dann voraussichtlich 2025 – auch in 150er-Schritten.</p><div class="id-TBeepSlot"><h2 class="id-StoryElement-crosshead">Bessere Stellung im Kommunalen Finanzausgleich</h2></div><p>Berechnungen, was die Fusion speziell für Neuberg gebracht hätte, sind nicht einfach, weil die Gemeinde im Fall der Fusion in einer größeren Kommune aufgegangen wäre. Doch Kalkulationen für die letztlich nicht zustande gekommene neue Großkommune gibt es durchaus und waren auch Teil der Machbarkeitsstudie. Stefan Erb, Bürgermeister von Erlensee und mit seiner damaligen Neuberger Amtskollegin Iris Schröder (beide SPD) die treibende Kraft hinter den Fusionsplänen, beziffert das möglich gewesene Einsparpotenzial auf mindestens 1,5 Millionen Euro für „Neusee“ oder „Erlenberg“ (zum Vorschlag eines gemeinsamen Namens ist es nicht mehr gekommen). Eingerechnet sind dabei Landeshilfen, eine bessere Stellung im Kommunalen Finanzausgleich und Synergieeffekte.</p><p>Das Land Hessen, das die Zusammenführung von kleinen zu großen Verwaltungseinheiten befürwortet, lockte damals mit finanziellen Anreizen. Zunächst bot man der neuen Kommune an, 6,9 Millionen Euro der Altschulden zu übernehmen. Später erhöhte man das Angebot sogar auf 11 Millionen, weil der Topf für kommunale Fusionen gut gefüllt war. Daraus hätte sich laut Berechnungen von Erb allein eine Einsparung von rund 700 000 Euro pro Jahr ergeben, weil die Zinslast gesunken wäre. Auch hätte sich die höhere Einwohnerzahl für die neue Kommune bezahlt gemacht. Denn durch die sogenannte Einwohnerveredelung hätte die neue Verwaltungseinheit einen größeren Anteil aus dem Kommunalen Finanzausgleich bekommen. Plus einer weiteren halben Millionen Euro aus Synergieeffekten hätte das jährliche Einsparpotenzial laut Erb bei „mindestens 1,5 Millionen Euro“ gelegen, was sich seiner Meinung nach auch in der Grundsteuer widergespiegelt hätte. In Erlensee wurde die Grundsteuer B ebenfalls im vergangenen Jahr erhöht, dort liegt sie derzeit bei 675 Punkten.</p><h2 class="id-StoryElement-crosshead">Feuerwehrgerätehaus Teil der Fusionspläne</h2><p>Bei den Fusionsplänen wurde auch bereits über ein neues gemeinsames Feuerwehrgerätehaus nachgedacht, das in Neuberg schmerzlich vermisst wird. Die Planungen für ein Gebäude sind in der Gemeinde bekanntlich aufgrund der finanziellen Lage zunächst einmal auf 2025 verschoben worden, obwohl die beiden bestehenden Gerätehäuser in den Ortsteilen Ravolzhausen und Rüdigheim beide nicht mehr den vom Land Hessen geforderten Sicherheitsstandards entsprechen und abgängig sind. Kalkuliert wird für den Neubau eines gemeinsamen Gebäudes derzeit mit einer Summe von mindestens sechs Millionen Euro.</p><p class="id-StoryElement-paragraph">Im Falle der Fusion hätte ein Feuerwehrgerätehaus an der heutigen Gemeindegrenze von Neuberg und Erlensee gebaut werden sollen, von wo aus man innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist von zehn Minuten alle Ecken der Gemeinde hätte erreichen können. Dann hätte Erlensee seine Ertüchtigung des Gerätehauses in Langendiebach nicht vornehmen müssen. Ersparnis laut Erb: 1,5 Millionen Euro.</p><p class="id-StoryElement-paragraph">Seine damalige Amtskollegin Iris Schröder, mittlerweile im Ruhestand, will sich heute eigentlich zu diesem Thema nicht mehr äußern, Sie sei jedoch mehr denn je davon überzeugt, dass eine Fusion der beiden Kommunen der richtige Weg gewesen wäre.</p><h2 class="id-StoryElement-crosshead">Gegenwind aus den Reihen der Initiative Neuberger für Neuberg</h2><p>Dass sie letztlich nicht zustande kam, lag unter anderem am Gegenwind, für den nicht unmaßgeblich eine Bürgerbewegung namens „Neuberger für Neuberg“ sorgte, in der sich die Gegner der Fusion sammelten, Bürger als auch Vertreter politischer Parteien. Einer der Sprecher der Initiative, die sich mittlerweile aufgelöst hat, war der CDU-Abgeordnete Andreas Weiß. Trotz der finanziellen Situation der Gemeinde hält Weiß den Entschluss, eigenständig zu bleiben, nach wie vor für richtig: „Es war ja auch keine rein fiskalische Entscheidung“, sagt er. Es sei auch eine Frage der Identifikation gewesen. Man habe sich damals für die Eigenständigkeit stark gemacht, weil man der Überzeugung war, dass Entscheidungen über Neuberg auch ortsnah getroffen werden sollten und der Gestaltungsspielraum insgesamt größer sei. Gleichzeitig räumt Weiß ein, dass sich seit 2019 in der Gemeinde nicht viel getan habe und strukturelle Veränderungen wie sie auch in der Machbarkeitsstudie formuliert waren, nicht umgesetzt worden seien.</p><p>Mittlerweile hat sich die politische Führung in der Gemeinde geändert. Und für Neubergs neuen Bürgermeister Jörn Schachtner (SPD) stellt sich die Frage „was wäre passiert, wenn &#8230;“ nicht mehr. „80 Prozent der Neuberger waren dagegen. Das ist mehr als deutlich.“ Und damit sei die Diskussion, die nicht weiterhelfe, eigentlich auch beendet, sagt er. Einen Weg zurück werde es nicht geben. (<em>Von Holger Weber-stoppacher)</em></p></div><p><span dir="ltr" style="left: 118.04px; top: 1203.57px; font-size: 16.6px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(0.92089);" role="presentation">Quelle:</span> <span style="font-family: sans-serif;"><span style="font-size: 16.6px;">Hanauer Anzeiger</span></span> <span dir="ltr" style="left: 309.233px; top: 1203.57px; font-size: 16.6px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(0.912654);" role="presentation">(2023):<a href="https://www.hanauer.de/region/neuberg/neuberger-zahlen-fuer-ihre-eigenstaendigkeit-92378533.html" target="_blank" rel="noopener">„Neuberger zahlen für ihre Eigenständigkeit“ (hanauer.de)</a></span> (Stand: 13.07.2023)</p>								</div>
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									<p>Die GE/CON GmbH ist ein Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen. Als Strategie- und Managementberater für Public Management blicken wir mittlerweile auf mehr als 20 erfolgreiche Jahre voller Herausforderungen und Erfahrungen zurück. Aus dem Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar heraus, setzt sich die GE/CON Kommunalberatung für die Entwicklung von Zukunftsmodellen kommunaler Betriebe und Verwaltungen in ganz Deutschland ein. Im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen grundsätzlich die Erhaltung der Handlungsfähigkeit kommunaler Organisationen. Der Beratungsansatz fokussiert sich daher auf die Modernisierung von Prozess- und Organisationslandschaften kommunaler Leistungen, der Konzeption und Realisierung von interkommunaler Zusammenarbeit in kommunalen Betrieben und Kernverwaltungen, sowie dem Aufbau neuer Organisationseinheiten nach Re-Kommunalisierung, PPP, interkommunale Zusammenarbeit und deren kaufmännische Begleitung.</p>								</div>
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		<title>Appell aus Gedern an Hirzenhain</title>
		<link>https://www.gecon-kommunalberatung.de/appell-aus-gedern-an-hirzenhain/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Erik Schmidtmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2023 13:46:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interkommunale Zusammenarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[In Gedern und Hirzenhain steht eine Richtungsentscheidung an »Entschieden ist noch nichts. Mit unserem Beschluss haben wir aber den Weg freigemacht für eine Bürgerabstimmung in Gedern für oder gegen eine Fusion mit Hirzenhain.« Das betonen die Vorsitzenden aller Parteien und Fraktionen in der Gederner Stadtverordnetenversammlung am Montag in einer Pressemitteilung. Während ihrer jüngsten Sitzung hatten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5921" class="elementor elementor-5921" data-elementor-post-type="post">
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									<div><div><p data-slate-node="element"><span style="font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; font-size: 19px;">»Entschieden ist noch nichts. Mit unserem Beschluss haben wir aber den Weg freigemacht für eine Bürgerabstimmung in Gedern für oder gegen eine Fusion mit Hirzenhain.« Das betonen die Vorsitzenden aller Parteien und Fraktionen in der Gederner Stadtverordnetenversammlung am Montag in einer Pressemitteilung. Während ihrer jüngsten Sitzung hatten sich die Abgeordneten einstimmig dafür ausgesprochen, die Bildung einer Einheitsgemeinde aus Gedern und Hirzenhain weiterzuverfolgen (der Kreis-Anzeiger berichtete). </span></p><p data-slate-node="element"><span style="font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; font-size: 19px; color: var( --e-global-color-text ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Die Gemeindevertretung in Hirzenhain wird sich während ihrer nächsten Sitzung am 20. März mit dem Ergebnis der vom Büro GE/CON erstellten Machbarkeitsstudie beschäftigen. Aus der Nachbarstadt appellieren die Fraktions- und Parteivorsitzenden daher an die Hirzenhainer Kollegen: »Machen auch Sie im Hirzenhainer Parlament den Weg frei für eine Bürgerabstimmung in Hirzenhain.« </span><span style="font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; font-size: 19px; color: var( --e-global-color-text ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Die Gederner Fraktions- und Parteivorsitzenden betonen, die Entscheidung im Gederner Parlament sei die »logische Konsequenz« des Ergebnisses der Machbarkeitsstudie gewesen, die von den beiden Kommunen gemeinsam beauftragt worden sei. </span></p><p data-slate-node="element"><span style="font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; font-size: 19px; color: var( --e-global-color-text ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">In monatelanger Arbeit hätten die Verwaltungen alle notwendigen Zahlen an das Büro geliefert. Es sei schwierig gewesen, die unterschiedlichen Strukturen beider Kommunen richtig zu bewerten. Gedern halte deutlich mehr Infrastruktur vor, die von umliegenden Kommunen mitgenutzt werde, wie das Hallenbad, das Naherholungsgebiet Gederner See oder die Schlossbergklinik. </span><span style="font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; font-size: 19px; color: var( --e-global-color-text ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Dazukomme ein eigenes Abwasser- und Trinkwassernetz einschließlich eigener Trinkwasserbrunnen. Hirzenhain habe Teile seiner Infrastruktur an den ZOV übertragen. Das Glashüttener Trinkwassernetz werde von einem Gederner Brunnen versorgt. </span><span style="font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; font-size: 19px; color: var( --e-global-color-text ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Die Personalkostenabrechnung von Hirzenhain und mehreren anderen Kommunen werde bereits im Zuge einer interkommunalen Zusammenarbeit im Gederner Rathaus erledigt. Dafür brauche es qualifiziertes Personal, das in Gedern ausgebildet und kontinuierlich weiterentwickelt worden sei. »In Zukunft wird eine leistungsfähige und gut strukturierte Verwaltung immer wichtiger, um Personal halten und gewinnen zu können«, betonen die Gederner Lokalpolitiker.</span></p><p data-slate-node="element"><span style="font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; font-size: 19px;">Die Machbarkeitsstudie sei in vielen Sitzungen von einer Steuerungsgruppe begleitet worden, in der Vertreter aller Fraktionen beider Kommunen, die Bürgermeister und je ein Verwaltungsmitarbeiter vertreten waren. Der Entwurf sei allen Fraktionen zugeleitet worden, um letzte Fragen stellen zu können. Das habe während des gesamten Prozesses für größtmögliche Transparenz gesorgt.</span><span style="font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; font-size: 19px; color: var( --e-global-color-text ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><br /></span></p><p data-slate-node="element"><span style="font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; font-size: 19px;">»Wir sehen durch die Fusion eine große Chance, die Qualität in den Rathäusern und die Finanzkraft der neuen Kommune dauerhaft zu stärken«, sagen die Gederner Vertreter. Auch in Hirzenhain könne die Infrastruktur dadurch ausgebaut und gesichert werden, wie zum Beispiel das Naturschwimmbad, das Kunstgussmuseum, der Kindergarten, die Feuerwehren sowie Personal mit höherer zusätzlicher Fachkompetenz im Hirzenhainer Rathaus. Dieses bliebe auch bei einer Fusion als Verwaltungsgebäude erhalten. </span></p><p data-slate-node="element"><span style="font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; font-size: 19px; color: var( --e-global-color-text ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">»Die Studie und deren Ergebnis möchten wir den Bürgern in intensiven Diskussionsrunden vorstellen und sie am Ende um eine Abstimmung bitten. Nur dieses Vorgehen halten wir für fair, demokratisch und verantwortungsbewusst«, befinden die Gederner Kommunalpolitiker. »Wir hoffen, dass die Hirzenhainer Kommunalpolitik eine Entscheidung von so großer Tragweite auch den Hirzenhainer Bürgern überlässt.« </span><span style="font-family: Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; font-size: 19px; color: var( --e-global-color-text ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Die Studie, die 100 000 Euro und viele Arbeitsstunden der Verwaltungsmitarbeiter gekostet habe, dürfe nicht einfach in der Schublade verschwinden. Den Bürgern sollten die Unterlagen erläutert werden, sodass jeder ausreichend informiert sei, sich eine Meinung bilden und entsprechend abstimmen könne. Der Auftrag an das Büro GE/CON lautete, die drei Themen »Intensivere interkommunale Zusammenarbeit«, »Gemeindeverwaltungsverband« und »Fusion zwischen Gedern und Hirzenhain« zu untersuchen und zu bewerten. Am Ende sollte eine Empfehlung stehen. Diese lautet, die beiden Kommunen zu fusionieren. Die Studie kann auf den Homepages der Stadt Gedern und der Gemeinde Hirzenhain eingesehen werden. Damit eine Bürgerbefragung möglich wird, müssen beide Parlamente mit mindestens zwei Dritteln dafür stimmen.</span></p></div></div><div> </div><p><span dir="ltr" style="left: 118.04px; top: 1203.57px; font-size: 16.6px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(0.92089);" role="presentation">Quelle:</span> <span dir="ltr" style="left: 170.233px; top: 1203.57px; font-size: 16.6px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(0.919289);" role="presentation">FNP</span> <span dir="ltr" style="left: 309.233px; top: 1203.57px; font-size: 16.6px; font-family: sans-serif; transform: scaleX(0.912654);" role="presentation">(2023): </span><a style="background-color: #ffffff; font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://www.fnp.de/lokales/wetteraukreis/appell-aus-gedern-an-hirzenhain-92128278.html" target="_blank" rel="noopener">Appell aus Gedern an Hirzenhain (fnp.de)</a> (Stand: 10.03.2023)</p>								</div>
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									<p>Die GE/CON GmbH ist ein Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen. Als Strategie- und Managementberater für Public Management blicken wir mittlerweile auf mehr als 20 erfolgreiche Jahre voller Herausforderungen und Erfahrungen zurück. Aus dem Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar heraus, setzt sich die GE/CON Kommunalberatung für die Entwicklung von Zukunftsmodellen kommunaler Betriebe und Verwaltungen in ganz Deutschland ein. Im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen grundsätzlich die Erhaltung der Handlungsfähigkeit kommunaler Organisationen. Der Beratungsansatz fokussiert sich daher auf die Modernisierung von Prozess- und Organisationslandschaften kommunaler Leistungen, der Konzeption und Realisierung von interkommunaler Zusammenarbeit in kommunalen Betrieben und Kernverwaltungen, sowie dem Aufbau neuer Organisationseinheiten nach Re-Kommunalisierung, PPP, interkommunale Zusammenarbeit und deren kaufmännische Begleitung.</p>								</div>
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		<title>Gedern stimmt für Fusion</title>
		<link>https://www.gecon-kommunalberatung.de/gedern-stimmt-fuer-fusion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Pröhl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 22:41:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interkommunale Zusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Fusion]]></category>
		<category><![CDATA[Gedern]]></category>
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		<category><![CDATA[Machbarkeitsstudie]]></category>
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					<description><![CDATA[Interkommunale Zusammenarbeit zwischen Gedern &#38; Hirzenhain soll vertieft werden Nachdem die GE/CON Kommunalberatung bereits im Jahr 2020 beauftragt wurde, Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit zwischen Gedern und Hirzenhain zu untersuchen, reagierten die Stadtverordneten bei ihrer jüngsten Sitzung mit Wohlwollen auf das Ergebnis der durch das Beratungsbüro erstellten Machbarkeitsstudie. Insbesondere vor dem Hintergrund der Pandemie, war [&#8230;]]]></description>
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