Eine Vision der Kommune bedingt immer die Übernahme von Verantwortung!

Erhaltung kommunaler Handlungsfähigkeit, auch nach der Krise

Kommunen standen bereits in den vergangenen Jahren häufig an einer Wegscheide. Streicht sie freiwillige Leistungen, Erhöht sie Gebühren und Abgaben auf Entscheiderebene (Rat und Verwaltungsspitze) oder wählt sie einen dritten Weg, nämlich den der Bürgerbeteiligung, um Impulse aus der Bürgerschaft aufzunehmen und Zeit zur Beantwortung der vermeintlich drängendsten Fragen der Zeit zu erhalten.

Bevor man nach vorne blicken und eine Vision für die Zukunft entwickeln kann, lohnt sich ein vertiefter Blick in die Vergangenheit. Vor der Corona-Pandemie waren die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen optimistisch. Zehn jahrelang jagte ein Einnahmerekord den anderen. Die Krise der Kommunalfinanzen aus 2008 längst vergessen. Und trotzdem erreichte eine Vielzahl der Kommunen keinen oder grad eben ausgeglichene Haushalte. Zu häufig hasteten die kommunalen Entscheider dem billigen Geld hinterher, um aus Basis des günstigen Geldes viele sich seit Jahren in der Warteschleife befindlichen Projekte endlich anzuschieben.

So entwickelte sich die Zukunft vieler Kommunen auf Basis keiner Vision, sondern durch Handlung. Es ging in den letzten Jahren also primär um das Was und wie einer Kommune, als um das Warum. Entwickelt wurden kommunale Leitbilder über den Umgang miteinander, Fragen zur Gewerbegebietsentwicklung im Rahmen von Bürgerbeteiligungsverfahren wurden versucht zu beantworten und über Bürgerhaushalte sollten Bürger an den Sparanstrengungen einer Kommune beteiligt werden.

Doch ist eine Vision ein rein operativer Prozess?

Eine Vision bezeichnet einen gewünschten Zustand in der Zukunft. Die Vision beschreibt den Grund warum die Kommune in der Zukunft überhaupt bestehen sollte und was diese auszeichnet. Natürlich ist es richtig und lobenswert, wenn eine Kommune ihre Entwicklung proaktiv begeht und das Zusammenleben weiterentwickelt. Jedoch geht es um etwas größeres als monetäre Ziele oder politische Profilierung.

Die Vision ist der positive Einfluss auf die Gesellschaft. Es ist die Beschreibung eines emotionalen Zielzustandes, dem sich das operative Handeln unterzuordnen hat.

Oft sind es die Stadtoberhäupter, die für eine größere Sache brennen und sie durch ihr Handeln in „ihrer“ Kommune verwirklichen möchten.

Sehr gute Beispiele aus der „Arbeitswelt“ sind vermutlich Bill Gates der die Vision hatte „einen Computer für jedes Zuhause“ bereitzustellen und Steve Jobs der einen „Ein Computer für jedermann“ wollte, die mit ähnlichen Visionen gigantische Weltkonzerne hervorgebracht haben.

Das vermeintlich beste politische Beispiel des zwanzigsten Jahrhunderts stellt John F. Kennedy dar: „Ich glaube, dass diese Nation sich dazu verpflichten sollte, noch vor dem Ende dieses Jahrzehnts das Ziel zu erreichen, einen Menschen auf dem Mond landen zu lassen und ihn dann sicher wieder zur Erde zurückzubringen“

Warum fällt es so schwer eine Vision für unsere Heimat zu entwickeln?

Wir sind davon überzeugt, dass Jobs und Gates für Ihre jeweilige Vision brannten und nicht primär das Ziel verfolgten, irgendein operatives Ziel zu erreichen oder bloß reich zu werden. Sie definierten einfach ausgedruckt einen Nutzen für die Welt. Bei Kennedy zeigte sich der Nutzen seiner Vision bereits mit den Worten von Neil Armstrong. „Ein kleiner Schritt für mich, aber ein großer für die Menschheit.“

Wie Sie eine Nutzen stiftende Vision entwickeln bei der Sie „brennen“ und diese Begeisterung auf andere übertragen können, zeigen wir Ihnen gerne und stehen Ihnen bei der Entwicklung Ihrer Vision als kompetenter Projektbegleiter gerne verlässlich zur Seite.

 

Über GE/CON

Die GE/CON GmbH ist ein Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen. Als Strategie- und Managementberater für Public Management blicken wir mittlerweile auf mehr als 20 erfolgreiche Jahre voller Herausforderungen und Erfahrungen zurück. Aus dem Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar heraus, setzt sich die GE/CON Kommunalberatung für die Entwicklung von Zukunftsmodellen kommunaler Betriebe und Verwaltungen in ganz Deutschland ein. Im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen grundsätzlich die Erhaltung der Handlungsfähigkeit kommunaler Organisationen.

Der Beratungsansatz fokussiert sich daher auf die Modernisierung von Prozess- und Organisationslandschaften kommunaler Leistungen, der Konzeption und Realisierung von interkommunaler Zusammenarbeit in kommunalen Betrieben und Kernverwaltungen, sowie dem Aufbau neuer Organisationseinheiten nach Re-Kommunalisierung, PPP, interkommunale Zusammenarbeit und deren kaufmännische Begleitung.

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