Was Bürgermeister jetzt leisten müssen

Warum Krisenmanager vor allem Strategen sein sollten!​

Ausgangslage: Kaum etwas hat und wird die kommunale Welt so sehr auf den Kopf stellen wie die derzeitige Krise. Das lässt sich ohne Umschweifen sagen. Die Steuerschätzung vom Mai 2020 geht von einem vermutlichen „Steuerloch“ von rund 100 Milliarden Euro für das Jahr 2020 aus. Bund, Länder und Kommunen werden die fehlenden Einnahmen schon bald vor enorme wirtschaftliche und organisatorische Herausforderungen stellen. Nun ist es nicht notwendig prophetisch zu agieren, um zu erkennen, dass in den kommenden Jahren vor allem eins gefragt sein wird, nämlich Strategen an den entscheidenden Positionen in der Verwaltung.

Warum dies so ist, wird durch einen kurzen Rückblick deutlich. Die letzten Jahre waren geprägt von Rekordsteuereinnahmen und immer größer werdenden kommunalen Haushalten. Der niedrige Zins führte dazu, dass viele Kommunen trotz struktureller Defizite einigermaßen über die Runden kamen und die fordernden Briefe der Aufsichtsbehörden in der Regel weniger drastisch formuliert werden mussten. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Seit der Finanzkrise des Jahres 2009 nutzten wenige Kommunen die Gunst der Stunde, durch Konjunkturprogramme und das billige Geld an den eigenen eingefahrenen Strukturen zu arbeiten. Endlich wurden Schulen saniert oder gebaut, Turnhallen entwickelt, öffentliche Parks verschönert oder gar neue Subventionen für lieb gewordene kommunale Einrichtungen eingeführt.

Was bedeutet dies für die Kommunen?

Auswirkungen: Wenngleich eine Vielzahl kommunaler Verantwortungsträger häufig darauf hinwies, dass die finanzielle Lage sich häufig besser anfühle als sie war und ist, werden die Folgen der Coronapandemie die Kommunen zwangsläufig zeitnah eine Realität vor Augen führen die lange ausgeblendet werden konnte.

Um es mit einer Metapher auszudrücken: Befanden sich die meisten Kommunen auf der sprichwörtlichen linken Autobahnspur mit 372Km/h ist die Coronapandemie nicht einfach nur ein Hindernis, welchem noch haarscharf ausgewichen werden kann. Nein, die wirtschaftlichen der Coronapandemie ist eine dicke Betonmauer auf der Autobahn, auf der die Kommunen mit voller Wucht aufschlagen werden.

Denkansätze: Vom Krisenmodus zurück in einen geordneten Übergang

Im März, April und Mai 2020 stand das öffentliche Leben in Deutschland und vielen weiteren Ländern der Welt plötzlich still.  Hauptaufgabe der Kommunen war es nun, zügig den Infektionsschutz sicherzustellen und einen Notbetrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen. Fast alle öffentlichen Einrichtungen wurden geschlossen und Mitarbeiter von einem auf den anderen Tag ins Homeoffice geschickt, Schichtarbeit eingeführt oder wenn nötig, Mitarbeiter beurlaubt.

Krise ist Krise, könnte man meinen und die kommunalen Verantwortungsträger handeln entlang der Gesetze, Verordnungen und Dienstanweisungen. Doch wie sieht der Weg aus der Krise aus? Sicherlich ist festzuhalten, dass die meisten Abläufe zum Infektionsschutz in den Kommunen im jeweiligen Bundesland einheitlich verliefen. Es wurden lokale Krisenstäbe eingerichtet, es fanden Abstimmungen innerhalb der Behörden auf horizontaler und vertikaler Ebene statt. Die Folgenabschätzung und Wege aus der Krise sollte jedoch nicht dem „Krisenmuster“ nach erfolgen, sondern vielmehr im Zusammenhang mit einer eigenen Strategie.

Insbesondere die Verwaltungsspitzen sind nun gefragt die wirtschaftlichen Folgen der Krise für ihre eigene Kommune abzuschätzen. Es ist zügig eine Strategie zu entwickeln, mit deren Hilfe es gelingt, nicht in die nächste – einer wirtschaftliche Krise der Kommune – zu geraten oder diese zumindest sinnvoll abzufedern.

Die Strategie, so banal und gleichzeitig kompliziert es in Zeiten einer Krise klingen mag, soll es ermöglichen, ein gewolltes Zukunftsbild der Kommune zu entwickeln. Aufbauend auf diesem Zukunftsbild wird es möglich sein, tragfähige Entscheidungen zu treffen und mittelfristig notwendige Veränderungen, beispielsweise im Aufbau und Umfang des Verwaltungskörpers, anzustreben. 

Um diesen facettenreichen Herausforderungen entgegenzutreten und die zukünftige Handlungsfähigkeit sicherzustellen, müssen vor allem die Entscheider der Kommunen in anderen Maßstäben denken und handeln. Durch die Abwägung möglicher Entwicklungsszenarien, aufbauend auf den gesetzten Rahmenbedingungen, der eigenen Stärken & Schwächen der Kommune (der Verwaltung), der vorhandenen Ressourcen, der Organisation als solche, sowie Entwicklungstrends, lässt sich eine tragfähigen und erfolgreiche Strategie samt Umsetzung entwickeln.

Auswirkungen: Wenngleich eine Vielzahl kommunaler Verantwortungsträger häufig darauf hinwiesen, dass die finanzielle Lage sich häufig besser anfühle als sie war und ist, werden die Folgen der Coronapandemie die Kommunen zwangsläufig zeitnah eine Realität vor Augen führen die lange ausgeblendet werden konnte.

Um es mit einer Metapher auszudrücken: Befanden sich die meisten Kommunen auf der sprichwörtlichen linken Autobahnspur mit 372Km/h ist die Coronapandemie nicht einfach nur ein Hindernis, welchem noch haarscharf ausgewichen werden kann. Nein, die wirtschaftlichen der Coronapandemie ist eine dicke Betonmauer auf der Autobahn, auf der die Kommunen mit voller Wucht aufschlagen werden.

Denkansätze: Vom Krisenmodus zurück in einen geordneten Übergang

Im März, April und Mai 2020 stand das öffentliche Leben in Deutschland und vielen weiteren Ländern der Welt plötzlich still.  Hauptaufgabe der Kommunen war es nun, zügig den Infektionsschutz sicherzustellen und einen Notbetrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen. Fast alle öffentlichen Einrichtungen wurden geschlossen und Mitarbeiter von einem auf den anderen Tag ins Homeoffice geschickt, Schichtarbeit eingeführt oder wenn nötig, Mitarbeiter beurlaubt.

Krise ist Krise, könnte man meinen und die kommunalen Verantwortungsträger handeln entlang der Gesetze, Verordnungen und Dienstanweisungen. Doch wie sieht der Weg aus der Krise aus? Sicherlich ist festzuhalten, dass die meisten Abläufe zum Infektionsschutz in den Kommunen im jeweiligen Bundesland einheitlich verliefen. Es wurden lokale Krisenstäbe eingerichtet, es fanden Abstimmungen innerhalb der Behörden auf horizontaler und vertikaler Ebene statt. Die Folgenabschätzung und Wege aus der Krise sollte jedoch nicht dem „Krisenmuster“ nach erfolgen, sondern vielmehr im Zusammenhang mit einer eigenen Strategie.

Was die Verwaltungen leisten sollten

Insbesondere die Verwaltungsspitzen sind nun gefragt die wirtschaftlichen Folgen der Krise für ihre eigene Kommune abzuschätzen. Es ist zügig eine Strategie zu entwickeln, mit deren Hilfe es gelingt, nicht in die nächste – einer wirtschaftliche Krise der Kommune – zu geraten oder diese zumindest sinnvoll abzufedern.

Die Strategie, so banal und gleichzeitig kompliziert es in Zeiten einer Krise klingen mag, soll es ermöglichen, ein gewolltes Zukunftsbild der Kommune zu entwickeln. Aufbauend auf diesem Zukunftsbild wird es möglich sein, tragfähige Entscheidungen zu treffen und mittelfristig notwendige Veränderungen, beispielsweise im Aufbau und Umfang des Verwaltungskörpers, anzustreben.

Um diesen facettenreichen Herausforderungen entgegenzutreten und die zukünftige Handlungsfähigkeit sicherzustellen, müssen vor allem die Entscheider der Kommunen in anderen Maßstäben denken und handeln. Durch die Abwägung möglicher Entwicklungsszenarien, aufbauend auf den gesetzten Rahmenbedingungen, der eigenen Stärken & Schwächen der Kommune (der Verwaltung), der vorhandenen Ressourcen, der Organisation als solche, sowie Entwicklungstrends, lässt sich eine tragfähigen und erfolgreiche Strategie samt Umsetzung entwickeln.

Über GE/CON

Die GE/CON GmbH ist ein Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen. Als Strategie- und Managementberater für Public Management blicken wir mittlerweile auf mehr als 20 erfolgreiche Jahre voller Herausforderungen und Erfahrungen zurück. Aus dem Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar heraus, setzt sich die GE/CON Kommunalberatung für die Entwicklung von Zukunftsmodellen kommunaler Betriebe und Verwaltungen in ganz Deutschland ein.

Im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen grundsätzlich die Erhaltung der Handlungsfähigkeit kommunaler Organisationen. Der Beratungsansatz fokussiert sich daher auf die Modernisierung von Prozess- und Organisationslandschaften kommunaler Leistungen, der Konzeption und Realisierung von interkommunaler Zusammenarbeit in kommunalen Betrieben und Kernverwaltungen, sowie dem Aufbau neuer Organisationseinheiten nach Re-Kommunalisierung, PPP, interkommunale Zusammenarbeit und deren kaufmännische Begleitung.

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